Die Glossare des HdBG

Giech, Herren/Grafen von Detailansicht

Stichwörter: Giech, Giech, Herren/Grafen von


Seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesenes oberfränkisches Adelsgeschlecht, das 1938 ausstarb. Ihren Namen hat das ursprünglich wohl edelfreie, dann in die Ministerialität abgestiegene Geschlecht von der Burg Giech in Oberfranken. Die niederadelige Familie gehörte bis ins 16. Jahrhundert zur bambergischen Stiftsritterschaft und schloss sich dann der Reichsritterschaft, Kanton Gebirg, ein. 1564 trat sie zusammen mit den Herren von Künsberg zu Wernstein das Erbe der Förtsch zu Thurnau an. 1680 wurde die Familie in den Reichsfreiherrenstand und 1695 in den Reichsgrafenstand erhoben. Bis Ende des alten Reiches gehörten die Giechs dem Fränkischen Grafenkollgium als Personalisten an. Zentren ihrer Herrschaft waren Thurnau, Buchau und Wiesentfels.

Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns