Stichwörter: Geschlechtertürme
Als Statussymbol der politisch-wirtschaftlichen Oberschicht errichtete Turmbauten in spätmittelalterlichen Städten, die das adelige Befestigungsrecht zitierten und das Stadtbild wesentlich prägten. Die an Familiensitze angegliederten Türme beherbergten Kapellen, repräsentative und auch gesicherte Räume. Während im Spätmittelalter fast jede Stadt im bayerischen Raum Geschlechtertürme besaß, ist heute nur noch in Regensburg ein größerer Bestand überliefert.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns