Stichwörter: Fränkisches Herzogsschwert
Seit dem ausgehenden 12. Jahrhundert diente ein Schwert den Würzburger Bischöfen als Symbol ihrer Herzogswürde. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen mit den fränkischen Hohenzollern um die Herzogswürde ließ Bischof Johann III. von Grumbach (reg. 1455-1466) das bis heute erhaltene Herzogsschwert anfertigen. Bis zur Säkularisation 1803 diente das Schwert zeremonialen Zwecken. Anfang des 19. Jahrhunderts kam es in die wittelsbachische Schatzkammer und ist seit 1923 Besitz der Wittelsbacher Landesstiftung. Seit den 1950er Jahren gewann das Schwert in Diskussionen um eine Benachteiligung Frankens neue symbolische Bedeutung.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns