Stichwörter: Elisabethinerinnen, Elisabethinerinnen (Hospitalschwestern der hl. Elisabeth vom 3. Orden des hl. Franziskus)
Im Mittelalter bildeten sich karitative Frauengemeinschaften (siehe auch: Beginen) in der geistlichen Nachfolge der hl. Elisabeth von Thüringen. Zumeist schlossen sich ihre Häuser an Niederlassungen der Franziskaner an.
Als Orden zur Krankenpflege gründete sie 1622 die Bürgerstochter Antonia Radermecher in Aachen. Die Nonnen lebten in Klausur, unterteilt in Chorfrauen und einfache Schwestern. Nur wenige alte Konvente überdauerten das 19. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert wurden die strengen Gelübde abgeschafft und der Orden de facto den Barmherzigen Schwestern angeglichen. Die Schwestern tragen einen braunen Habit mit weißem Schleier und dem Franziskanerstrick.
Literatur: Backmund, Norbert: Die kleineren Orden in Bayern und ihre Klöster bis zur Säkularisation, Windberg 1974, S. 39;
Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 1995, Band 3, Sp. 603f.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)