Die Glossare des HdBG

Deutsches Museum, München Detailansicht

Stichwörter: Deutsches Museum, Deutsches Museum, München


Das "Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik" wurde 1903 gegründet. Initiator war Oskar von Miller (1855-1934). Eine provisorische Ausstellung war seit 1906 im Alten Nationalmuseum (heute Völkerkundemuseum) in der Münchner Maximilianstraße 26 untergebracht. Von 1909-1914 existierte eine Zweigstelle in der Schwere-Reiter-Kaserne auf dem Gelände des heutigen Deutschen bzw. Europäischen Patentamts. Am 7. Mai 1925 wurde der Neubau auf der Museumsinsel eingeweiht. Der Bibliotheksbau gegenüber der Sammlung öffnete am 7. Mai 1932 seine Türen, der Kongress-Saal drei Jahre später. Das Museum dokumentiert anhand von rund 100.000 Objekten (20.000 gingen im Zweiten Weltkrieg verloren oder wurden zerstört) die historische Entwicklung von Naturwissenschaften und Technik und verstand sich von Anfang an als überregionale Institution. Es war Vorbild für die Errichtung von technischen Museen weltweit. 1992 kam das Zweigmuseum Flugwerft Schleißheim hinzu, 1995 das Deutsche Museum Bonn. Das Verkehrszentrum zog 2003 in die denkmalgeschützten Messehallen auf der Theresienhöhe. Jährlich verzeichnet das Deutsche Museum als weltweit größtes naturwissenschaftlich-technisches Museum rund 1,5 Mio. Besucher.

Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns