Die Glossare des HdBG

Consuetudines Detailansicht

Stichwörter: Consuetudines


So genannten Gewohnheiten ergänzten oder veränderten seit jeher die allgemeinen Regeln. Bereits die Regel des hl. Benedikt billigt aber ausdrücklich die Existenz lokal verschiedenen Gewohnheitsrechts der einzelnen Klöster. Große monastische Reformzentren wie Cluny gewannen ihren Einfluss vor allem auch durch Verbreitung ihrer Consuetudines. Eine Unterart der Gewohnheit, jedoch ohne Rechtsverbindlichkeit, bildet die Observanz.
Literatur: Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 1994, Band 2, Sp. 1304-1305.

Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)