Stichwörter: -büchse oder -turm), B'samim, B(e)samim, Besamim, Besamim (-behälter, Besamim (-behälter, -büchse oder -turm), Bsamim
Bei der Hawdala-Zeremonie am Ende des Schabbat werden im meist kunstvoll gearbeiteten B(e)samim-Behälter wohlriechende Gewürze (Zimt, Nelken, orangenblüten oder Myrre) gelegt, deren Duft symbolisch den Schabbat von den Werktagen trennt. Bei der "Verabschiedung" des Schabbat wird daran gerochen, um etwas von der Besonderheit des Tages mit in den Alltag zu nehmen.
Quelle: Historisches Museum der Pfalz / Cornelia Ewigleben (Hg.): AK Europas Juden im Mittelalter. Speyer 2005, S. 261. // Bernward Deneke: Jüdisches Zeremonialgerät in Bayern. In: Haus der Bayerischen Geschichte / Manfred Treml / Josef Kirmaier / Evamaria Brockhoff (Hg.): Geschichte und Kultur der Juden in Bayern – Aufsätze. München 1988 (= Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur 17), S. 51-67.
Aus: Jüdisches Leben in Bayern
(hdbg.eu/juedisches_leben)