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Bayerisches Chemiedreieck Detailansicht

Stichwörter: Bayerisches Chemiedreieck


Als "Bayerisches Chemiedreieck" wird der Raum zwischen Trostberg, Töging am Inn und Burghausen an der Salzach bezeichnet. In dem nur wenig urbanisierten Gebiet siedelten sich seit 1908 zahlreiche Betriebe der chemischen Industrie an, die für ihre energieintensive Produktion die Wasserkraft von Inn und Alz nutzen. Bedeutende Entwicklungsschübe brachte der Ausbau der Rüstungsproduktion im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Nach dem Bau der Raffinerie Burghausen Mitte der 1960er Jahre, die an die transalpine Ölleitung angeschlossen wurde, entwickelte sich das Chemiedreieck zu einem wichtigen Standort der petrochemischen Industrie.

Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns