Stichwörter: Auswärtige Gesandtschaften in München
Erst im 18. Jahrhundert, beginnend mit der Gesandtschaft des Kaisers 1745 und der apostolischen Nuntiatur 1784/85, entstanden in München dauerhafte diplomatische Vertretungen. Nach einem Höhepunkt im Vormärz zogen seit der Revolution von 1848 viele Staaten ihre Gesandten aus München wieder ab. Im Ersten Weltkrieg schlossen die meisten Botschaften und wurden nach Kriegsende aufgrund des Verlusts der außenpolitischen Kompetenzen Bayerns nicht mehr eröffnet. Lediglich Frankreich und der Vatikan unterhielten in der Zwischenkriegszeit noch Vertretungen in München.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns