Stichwörter: Amikt
Das auch als Humerale bezeichnete Schultertuch war ursprünglich das Halstuch der alltäglichen Männerkleidung in Spätantike und frühem Mittelalter. Das Amikt gehörte bis in das späte 16. Jahrhundert zum Habit aller Mönche. Dabei verwandelte es sich allmählich in eine Art Kragen. Ständig tragen es heute nur noch die Benediktiner, die Kartäuser und die Bettelorden. Bei der katholischen Liturgiefeier trägt es jeder Zelebrant als Teil des Ornats unter der Albe.
Literatur: Reinle, Adolf: Die Ausstattung deutscher Kirchen im Mittelalter. Eine Einführung, Darmstadt 1984, S. 153.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)