geboren: 23.06.1884,
Gestungshausen b. Coburg
gestorben: 20.10.1959,
Wien
Beamtensohn. Ohne reguläre Ausbildung beginnt er seine Schauspielkarriere an der Wanderbühne Wagner in Breslau. 1905/06 Engagements an den Stadttheatern Guben, Magdeburg, Bromberg und Gießen, 1907-1910 in Aachen, 1910-1912 in Nürnberg, 1912/13 am Künstlertheater in München. 1913 auf Empfehlung Alexander Moissis von Max Reinhardt an das Deutsche Theater in Berlin berufen; dort bis 1924 und wieder 1926-1931 tätig, 1914 schauspielerischer Durchbruch mit einem Wedekind-Zyklus. 1924-1926 und 1931-1944 Engagements am Staatstheater in Berlin; 1928/29, 1933-1944 und 1948-1959 am Wiener Burgtheater, zuletzt als Ehrenmitglied. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Auftrittsverbot wegen seiner Mitwirkung an dem antisemitischen Propagandafilm 'Jud Süß'. (ch)