- Sohn des Byzantinisten August Heisenberg
- Gymnasium in Würzburg; ab 1920 Studium der Physik bei Arnold Sommerfeld in München
- 1923 Promotion mit der Dissertation "Über Stabilität und Turbulenz von Flüssigkeitsströmen"
- 1924 Habilitation bei Max Born in Göttingen
- 1924/25 Studienaufenthalt bei Niels Bohr in Kopenhagen
- 1924-1927 Begründung der Quantenmechanik zusammen mit Max Born und Pascual Jordan
- 1927-1941 Professor an der Universität Leipzig und Leiter des Theoretisch-Physikalischen Institutes in Leipzig
- 1933 Nachträgliche Verleihung des Nobelpreises 1932 für Physik, Max-Planck-Medaille
- Nach 1932 Entwicklung einer "Theorie der Atomkerne"
- während des Zweiten Weltkriegs Mitarbeit am Uranprojekt der deutschen Reichsregierung
- 1942-1945 Direktor des Kaiser-Wilhelm Instituts für Physik in Berlin
- 1945/46 Internierung in England
- 1948-1970 Professor und Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, bis 1955 in Göttingen, dann in München
- seit 1949 Präsident des Forschungsrates, 1951 umbenannt in Deutsche Forschungsgemeinschaft
- ab 1952 Vizepräsident des Europäischen Rates für Kernphysikalische Forschung
- in den 1950ern Entwicklung der sog. Spinortheorie der Elementarteilchen (Heisenbergsche Weltformel)
- 1953-1975 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn
- Werke (Auswahl): Über quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechanischer Beziehungen (1925), Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie (1928), Wandlungen in den Grundlagen der Naturwissenschaft (1935), Schritte über Grenzen (1971)
Biografien
Menschen aus Bayern
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