geboren: 15.03.1794,
Würzburg
gestorben: 08.05.1857,
München
- Sohn des würzburgischen Staatsrats Johann Michael Seuffert (1765-1829)
- Ab 1809 Studium der Geschichte und Rechtswissenschaft in Würzburg
- 1814-1815 im württembergischen Militärdienst, Teilnahme an den Befreiungskriegen
- 1815 Promotion zum Dr. jur. und Dr. phil. in Würzburg,
- 1815 Privatdozent für Geschichte und Politik in Göttingen, 1816 Habilitation
- 1816 Privatdozent für Rechtswissenschaft in Würzburg
- 1817 a.o. Professor für Geschichte, Pandekten und bayerisches Zivilrecht in Würzburg
- 1819 o. Professor in Würzburg
- 1831 2. Präsident der Kammer der Abgeordneten; 1833 wegen Versetzung zum Appellationsgericht des Unterdonaukreises aus der Kammer entlassen; Beurteilung 1831-1834: "aktive Opposition"; neben Schüler und Culmann bedeutendster Führer der Opposition; lehnt Wahl in die Nationalversammlung 1848 ab (Leeb, Wahlrecht und Wahlen, Bd. 2, S. 125, 132, 133, 203, 209, 214, 628, 714, 732, 733, 771)
- 1832 Entzug der Würzburger Professur und Strafversetzung als Appellationsgerichtsassessor nach Straubing (wegen Unruhen im Untermainkreis, die den Würzburger Professoren angelastet werden)
- 1833 Ablehnugngeines Rufs nach Zürich
- 1834 Appellationsgerichtsrat in Ansbach
- 1838 Verlegung des Gerichts nach Eichstätt, Übersiedlung nach München
- Wissenschaftliche Betätigung, außerdem als politischer Publizist tätig, vor allem im Zusammenhang mit den Revolutionsereignissen von 1848
- Vertreter des Fortschritts innerhalb der gesetzlichen Schranken, Ablehnung der absoluten Souveränität des Parlaments und der Volkssouveränität