geboren: 19.03.1907,
Pfarrkirchen
gestorben: 31.08.1992,
Pfarrkirchen
Ausbildung an der TH München zum Zeichenlehrer. 1929-35 Studium u. a. bei Bernhard Bleeker an der Münchner Kunstakademie, anschließend bei Charles Despiau und Aristide Maillol in Paris. 1949-74 Professor für Bildhauerei an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste. Seit 1955 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. In seinem Werk Fortsetzung der Tradition der Münchner Bildhauerschule in der Nachfolge Adolf von Hildebrands. Anfertigung von streng stilisierten Figuren, Tieren und Porträtbüsten (u. a. Martin Heidegger, Oskar Kokoschka, Theodor Heuss). Gestaltung u. a. des Ehrenmals im Münchner Nordfriedhof (1959) und des Richard-Strauss-Brunnens in München (1960-62).
Auszeichnung u. a. mit dem Rompreis (1939), dem Kulturpreis der Stadt München (1950) und dem Preis der 20. Biennale Venedig (1958). Kunsttheoretische Veröffentlichungen, u. a. "Die Kunst" (1942) und "Über Bildhauerei" (1951). (ch)