geboren: 03.05.1919,
Darmstadt
gestorben: 10.06.1995,
Würzburg
Arztsohn. Studium der Medizin; Promotion 1944 mit einer Arbeit über 'Reaktive Depressionen bei Soldaten'. 1952 Habilitation für Ophthalmologie in Mainz. 1958 apl. Professor in Bonn. 1964 o. Professor und Direktor der Universitäts-Augenklinik in Würzburg. Beschäftigung v. a. mit der Erforschung des Glaukoms, was ihm den Scherznamen "Glaukompapst" einträgt. Grüdnungspräsident des Komitees der Bundesrepublik Deutschland zur Verhütung von Blindheit sowie der Glaucoma Society of the International Congress of Ophthalmology. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter 'Glaukom. Ein Handbuch' (1960, 2. Aufl. 1973), 'Grundriß der Augenheilkunde' (1968, 25. Aufl. 1993) und 'London, Mainz, Bonn, Würzburg. Lebensreise eines Augenarztes' (1993). (ch)