Dritter Sohn von Herzog Albrecht III. von Bayern und Anna von Braunschweig; Bruder von Johann IV. und Sigismund; verheiratet seit 1487 mit Kunigunde von Österreich, Tochter Kaiser Friedrichs III.
Albrecht regierte zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Sigismund, ab 1467 allein. Er konnte 1504/05 im Landshuter Erbfolgekrieg die bayerischen Herzogtümer Landshut und München wieder vereinigen und sicherte auch deren zukünftige Unteilbarkeit durch den Erlass des Primogeniturgesetzes, das dem Erstgeborenen die Erbfolge garantierte.
Ab 1460 regierten die beiden älteren Brüder Albrechts , Johann IV. und Sigismund gemeinsam. Albrecht war als dritter Sohn des Herzogs zunächst für den geistlichen Stand bestimmt und studierte in Italien. Als Johann 1463 plötzlich starb, kam Albrecht zurück in die Heimat und forderte von seinem Bruder Sigismund die Nachfolge in der Mitregentschaft, was er 1465 mit Hilfe der Stände auch durchsetzen konnte. 1467 trat der kunstsinnige, aber schlecht wirtschaftende Sigismund von der Regentschaft zurück, so dass Albrecht Alleinregent wurde. Seine jüngeren Brüder Christoph und Wolfgang, die ebenso eine Beteiligung an der Regierung erwarteten, konnte Albrecht dabei erfolgreich abdrängen.
Außenpolitisch arbeitete Albrecht IV. schon bald eng mit seinem Vetter Georg dem Reichen von Bayern-Landshut zusammen. Sie unterstützten den hoch verschuldeten, kinderlosen Habsburger Erzherzog Sigmund von Tirol mit dem Ziel, nach dessen Tod die Herrschaft über Tirol, Vorderösterreich und die Markgrafschaft Burgau zu erhalten. Seinen Anspruch versuchte Albrecht durch die Heirat mit Kunigunde, der Tochter des Kaisers, zu untermauern, wenngleich die Einwilligung des Vaters dazu fehlte. 1486 konnte Albrecht Regensburg, das als Reichsstadt in Finanznöte geraten war, trotz Verbot des Kaisers für Bayern zurückgewinnen. Kaiser Friedrich III. sah sich nun veranlasst, gegen den Machtzuwachs Bayerns vorzugehen, und wurde 1488 zum Mitbegründer des so genannten Schwäbischen Bundes. Über Regensburg verhängte der Kaiser 1489 die Reichsacht. Als sich schließlich Georg der Reiche von der Zusammenarbeit mit Albrecht zurückzog, stand dieser allein gegen den Kaiser und den immer größer werdenden Schwäbischen Bund sowie die Stände von Tirol und Vorderösterreich. Gleichzeitig geriet er in einen Konflikt mit dem "Löwlerbund", einem Zusammenschluss niederbayerischer Adeliger. Als der Kaiser über Albrecht die Reichsacht verhängte, befand sich dieser in einer ausweglosen Situation und musste die Vermittlungsdienste König Maximilians annehmen. Nach dem "Augsburger Spruch" von 1492 mußte Albrecht auf Regensburg und Tirol verzichten und durfte lediglich die Grafschaft Abensberg behalten.
Georg der Reiche hatte nach seinem Rückzug sein Testament - entgegen den bestehenden Erbverträgen mit dem Münchner Herzogshaus - zugunsten seiner Tochter und damit auch ihres Verlobten Ruprecht von der Pfalz gemacht. Als Georg starb, kam es 1504 bis 1505 zum Landshuter Erbfolgekrieg, der zum Vorteil Albrechts IV. entschieden wurde. Damit waren die beiden Herzogtümer von Ober- und Niederbayern wieder vereint, wenngleich die sog. "junge Pfalz" (Neuburg) an die Söhne Ruprechts ging, und Maximilian Kufstein, Rattenberg und Kitzbühel beanspruchte. Um die Einheit des Herzogtums auch für die Zukunft zu sichern, schuf Albrecht 1506 das Primogeniturgesetz, das die Unteilbarkeit Bayerns und die alleinige Regentschaft des jeweils Erst- bzw. Ältestgeborenen festsetzte.
Albrecht regierte zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Sigismund, ab 1467 allein. Er konnte 1504/05 im Landshuter Erbfolgekrieg die bayerischen Herzogtümer Landshut und München wieder vereinigen und sicherte auch deren zukünftige Unteilbarkeit durch den Erlass des Primogeniturgesetzes, das dem Erstgeborenen die Erbfolge garantierte.
Ab 1460 regierten die beiden älteren Brüder Albrechts , Johann IV. und Sigismund gemeinsam. Albrecht war als dritter Sohn des Herzogs zunächst für den geistlichen Stand bestimmt und studierte in Italien. Als Johann 1463 plötzlich starb, kam Albrecht zurück in die Heimat und forderte von seinem Bruder Sigismund die Nachfolge in der Mitregentschaft, was er 1465 mit Hilfe der Stände auch durchsetzen konnte. 1467 trat der kunstsinnige, aber schlecht wirtschaftende Sigismund von der Regentschaft zurück, so dass Albrecht Alleinregent wurde. Seine jüngeren Brüder Christoph und Wolfgang, die ebenso eine Beteiligung an der Regierung erwarteten, konnte Albrecht dabei erfolgreich abdrängen.
Außenpolitisch arbeitete Albrecht IV. schon bald eng mit seinem Vetter Georg dem Reichen von Bayern-Landshut zusammen. Sie unterstützten den hoch verschuldeten, kinderlosen Habsburger Erzherzog Sigmund von Tirol mit dem Ziel, nach dessen Tod die Herrschaft über Tirol, Vorderösterreich und die Markgrafschaft Burgau zu erhalten. Seinen Anspruch versuchte Albrecht durch die Heirat mit Kunigunde, der Tochter des Kaisers, zu untermauern, wenngleich die Einwilligung des Vaters dazu fehlte. 1486 konnte Albrecht Regensburg, das als Reichsstadt in Finanznöte geraten war, trotz Verbot des Kaisers für Bayern zurückgewinnen. Kaiser Friedrich III. sah sich nun veranlasst, gegen den Machtzuwachs Bayerns vorzugehen, und wurde 1488 zum Mitbegründer des so genannten Schwäbischen Bundes. Über Regensburg verhängte der Kaiser 1489 die Reichsacht. Als sich schließlich Georg der Reiche von der Zusammenarbeit mit Albrecht zurückzog, stand dieser allein gegen den Kaiser und den immer größer werdenden Schwäbischen Bund sowie die Stände von Tirol und Vorderösterreich. Gleichzeitig geriet er in einen Konflikt mit dem "Löwlerbund", einem Zusammenschluss niederbayerischer Adeliger. Als der Kaiser über Albrecht die Reichsacht verhängte, befand sich dieser in einer ausweglosen Situation und musste die Vermittlungsdienste König Maximilians annehmen. Nach dem "Augsburger Spruch" von 1492 mußte Albrecht auf Regensburg und Tirol verzichten und durfte lediglich die Grafschaft Abensberg behalten.
Georg der Reiche hatte nach seinem Rückzug sein Testament - entgegen den bestehenden Erbverträgen mit dem Münchner Herzogshaus - zugunsten seiner Tochter und damit auch ihres Verlobten Ruprecht von der Pfalz gemacht. Als Georg starb, kam es 1504 bis 1505 zum Landshuter Erbfolgekrieg, der zum Vorteil Albrechts IV. entschieden wurde. Damit waren die beiden Herzogtümer von Ober- und Niederbayern wieder vereint, wenngleich die sog. "junge Pfalz" (Neuburg) an die Söhne Ruprechts ging, und Maximilian Kufstein, Rattenberg und Kitzbühel beanspruchte. Um die Einheit des Herzogtums auch für die Zukunft zu sichern, schuf Albrecht 1506 das Primogeniturgesetz, das die Unteilbarkeit Bayerns und die alleinige Regentschaft des jeweils Erst- bzw. Ältestgeborenen festsetzte.