geboren: 14.10.1911,
Nürnberg
gestorben: 12.12.1983,
München
- Sohn eines Bauoberinspektors
- 1931 Abitur am Realgymnasium in Nürnberg
- Studium der Mathematik, Physik, Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Wirtschaftsgeschichte an den Universitäten München und Erlangen
- 1934-1942 Wehrmachtspsychologe, nach Auflösung des Psychologischen Diensts der Wehrmacht Wechsel zum Reichsarbeitsministerium
- 1935 Promotion zum Dr. phil.
- 1942 Dipl.-Psychologe an der Universität Erlangen
- 1943-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe)
- 1945-1952 Leiter der Berufsberatung Nürnberg, Landesarbeitsamt Nordbayern, Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung
- nach 1945 Mitbegründer der CSU in Nürnberg
- 1946 Mitglied des Ausschusses der CSU für zwischenstaatliche Beziehungen
- 1946 Lehrauftragter für Psychologie an der Universität Erlangen
- 1948 Habilitaion in Psychologie an der Universität Erlangen
- 1948 Privatdozent
- 1952-1953 Chefpsychologe der neu errichteten Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in Nürnberg, Aufbau des Psychologischen Diensts in den Arbeitsämtern der Bundesrepublik
- 1952-1955 Mitglied des Landesvorstandes der CSU
- 1953-1978 Ordinarius für Psychologie und Vorstand des Psychologischen Instituts der Universität Würzburg
- 1956-1957 Dekan der Philosophischen Fakultät
- 1964-1966 Rektor der Universität Würzburg
- 1964-1966 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
- 1966-1967 Prorektor der Universität Würzburg
- 1964-1970 Vorsitzender des Kulturbeirats der Union
- 1966 Vorstandsmitglied der Internationalen Union der Psychologen
- seit 1967 2. Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung
- 1968-1973 Mitglied des Bayerischen Senats, Gruppe Hochschulen und Akademien
- 1970 Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Erziehungs- und Berufsberatung
- 1970 Ehrenmitglied der Kolumbianischen Gesellschaft für Psychologie
- 1971-1973 Beirat beim (Bayerischen) Landesamt für (Statistik und) Datenverarbeitung
- 1972-1973 Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung
- 1972 Vorsitzender des Kulturpolitischen Ausschusses im Senat
- 1978 Emeritierung
- Präsident der Deutschen Sektion der Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem
- Diss.: Über d. Wahrnehmbarkeit akust. Signale, in: Archiv f. d. gesamte Psychologie 95 (1936) S. 512-564; Habil: D. Raumerlebnis in Naturwissenschaft u. Erkenntnistheorie, Nürnberg 1949; Lebensalter und Studienzeit, Würzburg 1966; Begabung u. Bildungswilligkeit, München 1968; Was sagt die Psychologie dazu? Ehe-Kind-Ehetrennung, Berlin 1973; Person, Charakter, Persönlichkeit, 4.Aufl., München 1975; Mithg. v.: Lexikon der Psychologie (Neuaufl.), Freiburg 1980; Der Beruf der Psychologen, in: Die Psychologie d. 20 Jhs., Bd. 13, Zürich 1981, S. 31-50; Psycholog. Brennpunkte im Leben eines Psychologen, München 1982.