geboren: 19.05.1897,
Würzburg
gestorben: 21.01.1981,
Buenos Aires
Teilahme am Ersten Weltkrieg. Anschließend Studium der Medizin in Würzburg; 1921 Promotion. Assistent in Hamburg und Würzburg, zuletzt an der dortigen Universitäts-Frauenklinik. 1925 Habilitation. Anschließend Privatdozent und Chefassistent der Gynäkologie in Breslau. Seit 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft Pressionen ausgesetzt. Daher 1934 Emigration nach Argentinien. Dort Aufstieg zum Leiter der neugegründeten Abteilung für Biopathologie und Experimentelle Chirurgie an der Frauenklink von Buenos Aires. Nach 1945 Tätigkeit für verschiedene internationale Organisationen und wiederholte Gastdozenturen an verschiedenen deutschen Universitäten. 1978 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Große Verdienste um die Erforschung der Sexualhormone und die Pathologie der Gebärmutter; insbeondere zusammen mit Karl Slotta und Heinrich Ruschig erstmals Isolierung des Progesterons. Mitverfasser der Studie 'Das Hormon des Corpus luteum (Biologie, Chemie und Klinik)' (1937). (ch)