geboren: 17.05.1880,
Würzburg
gestorben: 04.08.1959,
Nürnberg
- Jurastudium in Würzburg, Berlin, München
- Ab 1907 Amtsanwalt in Pirmasens
- 1910 Staatsanwalt in Aschaffenburg
- Ab 1914 Amtsrichter am Amtsgericht in Nürnberg
- Im Ersten Weltkrieg zuletzt Verwendung als Regierungskommissar im elsässischen Kanton Rufach
- 1919-1922 Zweiter Staatsanwalt, dann Landgerichtsrat am Landgericht Nürnberg
- 01.10.1933 Entlassung wegen "politischer Unzuverlässigkeit" (in Anwendung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums)
- Anschließend als Holzdreher, Bauhilfsarbeiter und Maurer in der Bleistiftfabrik Lyra tätig
- Am 09.11.1938 wird Camille Sachs von der SA in seiner Wohnung überfallen und verletzt
- 01.08.1945 Wiedereinstellung als Landgerichtsrat
- 01.12.1945 Präsident des Landgerichts Nürnberg-Fürth
- Mitglied (SPD) des ersten Stadtrats in Nürnberg nach Kriegsende, als solcher Neuordnung des Justizwesens in Nürnberg
- Mitglied des Kunstbeirats der Stadt Nürnberg
- Vorsitzender der Spruchkammer Nürnberg V
- 09.08.1946 Vorsitzender der Berufungskammer Nürnberg
- 03.1947 Niederlegung des Vorsitzes wegen Differenzen mit Sonderminister Loritz
- Mitbegründer der Vereinigung christlicher Sozialisten, sowie 2. Vorsitzender des Verbands geistig Schaffender in der SPD
- 15.07.1947-20.09.1947 Staatssekretär im Staatsministerium für Sonderaufgaben
- 11.02.1948 Ernennung zum Ministerialdirektor im Staatsministerium für Sonderaufgaben
- 20.07.1949 vertretungsweise Leitung des Staatsministeriums für Sonderaufgaben, nach dessen Auflösung zum 31.03.1950 Leiter der Abwicklungsstelle
- 31.12.1951 Versetzung in den Ruhestand