Biografien
Menschen aus Bayern

Adam Stegerwald

geboren: 14.12.1874, Greußenheim
gestorben: 03.12.1945, Würzburg

  • geboren am 14. Dezember 1874 in Greußenheim bei Würzburg
  • gestorben am 3. Dezember 1945 in Würzburg
  • Politiker, Gewerkschafter, erster Nachkriegsregierungspräsident von Unterfranken
  • Partei/politische Richtung: Christlich-Soziale Union (CSU)
  • Schreinerlehre und Wandergesellenzeit
  • seit 1893 Mitglied des Kolpingvereins, Engagement in den Christlichen Gewerkschaften und in der Zentrumspartei
  • 1899 Vorsitzender des Zentralverbandes christlicher Holzarbeiter
  • seit 1902 Generalsekretär im Gesamtverband der Christlichen Gewerkschaften in Köln
  • 1917 Mitglied im Vorstand des Kriegsernährungsamtes, Berufung ins Preußische Herrenhaus
  • 20. November 1918 Gründung des Deutsch-Demokratischen Gewerkschaftsbundes als Zusammenschluss aller nicht-marxistischen Gewerkschaften
  • 1919 Entwicklung des Deutsch-Demokratischen Gewerkschaftsbundes zum überkonfessionellen Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Übernahme des Vorsitzes durch Stegerwald
  • 1919-1920 Mitglied der Verfassunggebenden Deutschen Landesversammlung und der Preußischen Landesversammlung
  • 1919-1921 Leitung des preußischen Wohlfahrtsministeriums
  • 1920-1933 Mitglied des Deutschen Reichstags als Abgeordneter der Zentrumspartei, stellvertretender Parteivorsitzender
  • 1921 vorübergehend Leiter des preußischen Staatsministeriums
  • 1929-1930 Reichsminister für Verkehr
  • 1930-1932 Reichsarbeitsminister
  • 1933 Entfernung aus sämtlichen politischen Ämtern durch die Nationalsozialisten
  • 1934-1935 Mitwirkung bei der Reorganisation zweier aufgelöster Frauenklöster
  • 1944 Übersiedlung von Berlin nach Greußenheim
  • 24. August bis 19. Oktober 1944 Inhaftierung in Würzburg durch die Gestapo
  • Mai 1945 Ernennung zum Regierungspräsidenten von Mainfranken in Würzburg durch die amerikanische Besatzungsmacht, Mitbegründer der CSU