Sohn von Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz und Mechthilde, Tochter des Grafen Amadeus von Savoyen; Bruder von Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz.
Als Vormund für seinen erst einjährigen Neffen Philipp übernahm Friedrich 1449 die Regentschaft in der Pfalz. Durch die Adoption des Neffen sicherte er sich die vollen Herrschaftsrechte, die zwar nicht vom Kaiser, dafür aber vom Papst und den Kurfürsten anerkannt wurden. Friedrich I. reformierte die Universität Heidelberg, konnte das Regierungsgebiet der Pfalz vergrößern und die wirtschaftliche Kraft seines Landes steigern.
Nach dem frühen Tod seines Bruders Pfalzgraf Ludwig IV. übernahm Friedrich 1449 als Vormund seines erst einjährigen Neffen Philipp die Regentschaft der Pfalz. Mit der zusätzlichen Adoption des Neffen konnte sich Friedrich das Herrschaftsrecht auf Lebenszeit sichern, wobei er durch den Verzicht auf eine Ehe das Nachfolgerecht Philipps wahrte. Während die Kurfürsten und der Papst Friedrichs Herrschaft anerkannten, verweigerte der Kaiser die Bestätigung. Friedrich fehlte daher zeitlebens die reichsrechtliche Legitimation seiner Stellung, so dass die Beziehung zwischen ihm und dem Kaiser sehr gespannt war.
Friedrich begann rasch damit sein Territorium zu vergrößern und durch Verträge zu sichern. Seine Erfolge erzielte er vor allem durch eine geschickte Einungspolitik, indem er verschiedene Bündnisse schloss. Besonders hervorzuheben ist sein Bündnis mit Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut und Herzog Albrecht IV. von Bayern.
Friedrichs Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 verschaffte ihm einen erheblichen finanziellen wie auch territorialen Gewinn; er sicherte damit seine Vormachtstellung am Oberrhein. Durch die Wahl seines Bruders Ruprecht 1463 zum Erzbischof von Köln konnte er diese Machtposition weiter festigen.
Ebenso erfolgreich waren Friedrichs Reformen innerhalb seines Territoriums. Er reformierte schon 1452 die Universität Heidelberg, betrieb eine kluge Finanzwirtschaft, unterhielt ein schlagkräftiges Heer und richtete das Pfälzische Hofgericht als Appellationsinstanz für alle Stände des Landes ein.
Den andauernden Angriffen des Kaisers und auch Markgrafs Albrecht Achilles von Brandenburg begegnete der Pfalzgraf 1465 mit einem Bündnis mit Herzog Karl dem Kühnen von Burgund. 1470 setzte der Kaiser Herzog Ludwig von Veldenz zum Reichshauptmann gegen Friedrich ein, den dieser jedoch - bestärkt durch das Bündnis mit Burgund - besiegen konnte. Um sich gegen den Pfalzgrafen durchzusetzen, bemühte sich der Kaiser nun selbst um eine Einung mit Burgund, wozu es schließlich nach Niederlagen Karls des Kühnen in den Jahren 1474 und 1476 auch kam.
Trotz der Versuche Herzog Ludwigs IX. von Bayern-Landshut, zwischen Friedrich und dem Kaiser zu vermitteln, ächtete der Kaiser den Pfalzgrafen 1474. Friedrich zog sich hierauf aus der großen Politik zurück.
Als Vormund für seinen erst einjährigen Neffen Philipp übernahm Friedrich 1449 die Regentschaft in der Pfalz. Durch die Adoption des Neffen sicherte er sich die vollen Herrschaftsrechte, die zwar nicht vom Kaiser, dafür aber vom Papst und den Kurfürsten anerkannt wurden. Friedrich I. reformierte die Universität Heidelberg, konnte das Regierungsgebiet der Pfalz vergrößern und die wirtschaftliche Kraft seines Landes steigern.
Nach dem frühen Tod seines Bruders Pfalzgraf Ludwig IV. übernahm Friedrich 1449 als Vormund seines erst einjährigen Neffen Philipp die Regentschaft der Pfalz. Mit der zusätzlichen Adoption des Neffen konnte sich Friedrich das Herrschaftsrecht auf Lebenszeit sichern, wobei er durch den Verzicht auf eine Ehe das Nachfolgerecht Philipps wahrte. Während die Kurfürsten und der Papst Friedrichs Herrschaft anerkannten, verweigerte der Kaiser die Bestätigung. Friedrich fehlte daher zeitlebens die reichsrechtliche Legitimation seiner Stellung, so dass die Beziehung zwischen ihm und dem Kaiser sehr gespannt war.
Friedrich begann rasch damit sein Territorium zu vergrößern und durch Verträge zu sichern. Seine Erfolge erzielte er vor allem durch eine geschickte Einungspolitik, indem er verschiedene Bündnisse schloss. Besonders hervorzuheben ist sein Bündnis mit Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut und Herzog Albrecht IV. von Bayern.
Friedrichs Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 verschaffte ihm einen erheblichen finanziellen wie auch territorialen Gewinn; er sicherte damit seine Vormachtstellung am Oberrhein. Durch die Wahl seines Bruders Ruprecht 1463 zum Erzbischof von Köln konnte er diese Machtposition weiter festigen.
Ebenso erfolgreich waren Friedrichs Reformen innerhalb seines Territoriums. Er reformierte schon 1452 die Universität Heidelberg, betrieb eine kluge Finanzwirtschaft, unterhielt ein schlagkräftiges Heer und richtete das Pfälzische Hofgericht als Appellationsinstanz für alle Stände des Landes ein.
Den andauernden Angriffen des Kaisers und auch Markgrafs Albrecht Achilles von Brandenburg begegnete der Pfalzgraf 1465 mit einem Bündnis mit Herzog Karl dem Kühnen von Burgund. 1470 setzte der Kaiser Herzog Ludwig von Veldenz zum Reichshauptmann gegen Friedrich ein, den dieser jedoch - bestärkt durch das Bündnis mit Burgund - besiegen konnte. Um sich gegen den Pfalzgrafen durchzusetzen, bemühte sich der Kaiser nun selbst um eine Einung mit Burgund, wozu es schließlich nach Niederlagen Karls des Kühnen in den Jahren 1474 und 1476 auch kam.
Trotz der Versuche Herzog Ludwigs IX. von Bayern-Landshut, zwischen Friedrich und dem Kaiser zu vermitteln, ächtete der Kaiser den Pfalzgrafen 1474. Friedrich zog sich hierauf aus der großen Politik zurück.