geboren: 19.08.1885,
Heldrungen/Thüringen
gestorben: 21.11.1954,
Erlangen
Kaufmannssohn. Theologie- und Philosophiestudium in Erlangen, Breslau und Leipzig. Promotion zum Dr. phil. 1910 Hauslehrer in Livland, ab 1911 verschiedene Seelsorgestellen. 1914-18 Kriegsteilnahme als Fedlprediger. 1919 Direktor des Theologischen Seminars in Breslau. 1923 o. Professor für Systematische Theologie in Erlangen, 1927/28 Rektor der Universität. Ablehnung von Rufen nach Münster (1927) und Göttingen (1936). Arbeiten v.a. zur Exegese und zur Ethik. Einer der profiliertesten, aber auch - u.a. wegen seiner Stellung zum Arierparagraphen in der Kirche 1933 - umstrittensten lutherischen Theologen des 20. Jahrhunderts.
(ch)