Biografien
Menschen aus Bayern

Karl Fürst zu Leiningen

geboren: 12.09.1804, Amorbach
gestorben: 13.11.1856, Waldleinigen

  • geboren am 12. September 1804 in Amorbach
  • gestorben am 13. November 1856 in Waldleiningen
  • Politiker, Gutsbesitzer in Unterfranken, Baden und Hessen, Oberst-Inhaber des V. Chevauxleger-Regiments im Rang eines bayerischen Generalleutnants, erbliches Mitglied der ersten Kammern in Bayern, Baden und Hessen, Vertreter einer Einigung Deutschlands unter preußischer Führung
  • Partei/politische Richtung: liberal
  • Kindheit und Jugend in der Schweiz und in England
  • Besuch einer Privatschule in Bern
  • 1821-1823 Studium der Rechte in Göttingen
  • 1823-1842 Verwaltung des Fürstentums Leiningen und den Bau der neuen Residenz Waldleiningen
  • 1842 Mitbegründer des Mainzer Adelsvereins
  • 1843-1848 Präsident der bayerischen Kammer der Reichsräte
  • 1848 Präsident des ersten Reichsministeriums in Frankfurt, Unterstützung der Umsetzung der so genannten Märzforderungen in Reformgesetze, öffentliches Eintreten für die Abschaffung standesherrlicher Privilegien, die Mediatisierung der kleinen deutschen Staaten sowie für eine Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft